Die Personen dahinter

Schon vor vielen Jahren entstand in der Schweiz die Idee ein eigenes Pferdekompetenzzentrum zu eröffnen. Ein Zentrum für Menschen & Pferde in jedem Entwicklungs- und Ausbildungsstand. Schnell stellten wir fest, dass unsere Seelen im Gleichtakt schlagen und die Verbindung unserer Vorstellung die optimale Voraussetzung für erfolgreiche Pferdezucht und Pferdeausbildung ist. 2015 konnten wir den Traum der eigenen Anlage umsetzten und eröffneten 2016 unsere Ranch in Oberfranken. Die Symbiose unserer Tätigkeiten und persönlichen Passionen ermöglicht unseren Schülern und Kunden optimal und ganzheitlich betreut zu sein. Unsere Zuchterfolge mit Schweizer Auszeichnungen zeigen unser Gespür für gute und starke Pferde. Die bislang ausgebildeten Pferde bestätigen unseren Ausbildungsweg durch ihre Ruhe und Zuverlässigkeit. Unser Angebot war bislang hauptsächlich auf Pferdebesitzer beschränkt. Durch das RanchSchooling öffnen wir unsere Pforten und bieten auch Gelegenheit bei uns und mit unseren Pferden zu arbeiten. Der Name Gerber steht immer mehr für neue und überraschende Konzepte. So entwickelten wir im letzten Jahr ebenfalls das HorseLongility. In der Reiterei braucht es neuen frischen Wind. Wir finden es ist Zeit, sich aus den altbekannten Tretmühlen zu lösen. Unser Ziel ist es, Menschen und Pferde über sich hinauswachsen zu lassen und so harmonische und motivierte Teams zu formen.

„Dein Pferd ist dein Partner – behandle es wie deinen besten

Freund!“

Schon immer von den Cowboys und ihren Pferden fasziniert, war es für mich ein lange ersehnter Wunsch irgendwann mein Leben mit Pferden zu bereichern. Doch zuerst führte mich mein Weg in die Erwachsenenbildung für IT-Systeme – vom Einsteiger bis zum Profi. Wechselte dann in die New Economy und wagte dann den Schritt in die Selbstständigkeit - als Mitinhaber und Geschäftsleiter eines Automobilhauses mit Markenvertretung. Als Ausgleich zu meiner stressigen und anspruchsvollen Arbeit schaffte ich mir Freiräume für erste Reitstunden. Im Nachhinein weiss ich, dass mein erster Ausbilder schon sehr viel Wert auf NHS legte - nur war mir das damals nicht wirklich bewusst! Bevor ich mich zum ersten Mal in den Sattel schwingen durfte, lernte er mir den Umgang und Bodenarbeit mit verschiedenen Pferden. Fasziniert vom Horsemanship rückte für mich das Reiten erstmals in den Hintergrund. So eröffnete sich mir eine ganzheitliche Reit- und Pferdewelt, in einer Art welche ich heute noch als optimal empfinde und selbst meinen Schülern so ermögliche und vermittle. Das Reiten selbst erlebte ich in meinen Anfängen ohne Sattel (bareback) und lernte so die Bewegungen der Pferde spüren und zu beeinflussen. Als der Zeitpunkt passte, wurde mir ein junges, einäugiges Pferd als pferdischen Partner vorgestellt und ich realisierte wieso Horsemanship so wichtig ist. Ich ersetze ihm am Boden und im Sattel sein fehlendes linkes Auge! Dieses Pferd war mir ein ausgezeichneter Lehrer und dafür bin ich sehr dankbar. Als ich dieses Pferd auch noch gebisslos in einem Bosal reiten sollte, tauchte ich vollends in die altkalifornische Reitweise ein und diese lässt mich bis heute nicht mehr los. Meine ersten Jahre waren von Ausbilder geprägt, welche das Reiten als ganzheitliche Ausbildung des Menschen sehen – mit allen Facetten. Und mir war klar, dass es NUR diesen einen Weg gibt. Bei einem Ranchaufenthalt in Italien vertiefte ich mein Wissen in Natural Horsemanship, Jungpferdeausbildung und gebisslosem Reiten. Männer wie Buck Brannaman und Mark Rashid haben mich in Horsemanship wesentlich geprägt. Bei Jeff Sanders und Alfonso Agilar habe ich mein Wissen in der altkalifornischen Reitweise fundiert. In der Schweiz und Frankreich habe ich das Handwerk der Rinderarbeit und dem Cutting gelernt. 2011 habe ich erfolgreich die Fachausbildung Equigarde© am schweizerischen Nationalgestüt abgeschlossen. Eine Ausbildung in Zucht und Haltung mit hohem Ansehen. Ergänzend kamen Module an der landwirtschaftlichen Fachhochschule in Reproduktion, Zucht & Genethik und Infrastrukturen für das Pferd dazu. Ebenso besitze ich den Sachkundenachweis für Rinderhaltung. Während all der Jahre haben Leute ihr Wissen mit mir geteilt und mich wesentlich geprägt. Oftmals Leute ohne grosse Namen – Cowboys die für sich die richtigen Trainingsmethoden gefunden und verfeinert haben. Sie tun das so, weil es sich jeden Tag bewährt und das Schnelle und Kommerzielle keinen Platz hat: Fundierte, ganzheitliche Ausbildung von Pferd und Reiter, Gesunderhaltung der Pferde und das Pferd als wichtigster Partner bei der täglichen Arbeit. Mehr Infos zu Patrik, klicken Sie hier: www.jpg-quarterhorses.com

„Reiten muss anders gehen!“

Seit Kindesbeinen an, bin ich mit dem Pferdevirus infiziert und hatte glücklicherweise vollste Unterstützung aus meinem Elternhaus. Auch ich erlernte damals in den 90ern das Reiten in den üblichen Englischen Reitställen, zwar in den renommierten Häusern der Region allerdings halt so, wie wir es bis heute unverändert kennen. Drauf sitzen, alle Gangarten abspulen, übergeben. Dieser „Freizeitpass“ brachte mich soweit, dass ich als Teenager mit Panik vor den überdimensional grossen Pferden stand, so bis ich mich entschied die Reiterei ad acta zu legen. Doch wenn der Virus brodelt, so ist dieser Verzicht immer mit viel Wehmut verbunden. So zog es mich im frühen erwachsenen Alter wieder zurück in den Stall. Doch dieses Mal wählte ich alles anders. Als erstes beschäftigte ich mich mit der richtigen Reitumgebung. Das Pferd und die Beziehung sollten im Mittelpunkt stehen und man sollte gezielt auf mich eingehen können. Drill war nicht meine Welt und so begann mein Weg, der heute am Punkt des eigenen Pferdekompetenzzentrums steht. Als sehr wissbegierige Person ist es mir bis heute wichtig das „Warum“ zu kennen. Diesen Anspruch stelle ich auch in meinem Training mit Kunden in den Vordergrund. Fragen müssen umfangreich und logisch erklärt werden können, Sie müssen für den Schüler nachprüfbar sein. Zum richtigen Reiten reicht ein Wissen wie ich was abrufe einfach nicht. Dies tat es übrigens auch nie und wenn man die Werke der alten Reitmeister liest, so stellt man fest, dass diese schon in den 1940er Jahren das ganzheitliche Pferdewissen ins Zentrum gestellt haben. Leider ist dies in der heutigen Zeit komplett verloren gegangen, da der Mensch rasch und günstig Erfolg erleben will. Aus Respekt gegenüber dem edlen Pferde, leite ich Kunden behutsam und sicher im Umgang mit diesem an. Die psychische & physische Gesundheit sowie das absolute Wohlbefinden des Equiden müssen ins Zentrum gerückt werden. Der Mensch muss erkennen, dass er das. als überlegener & überlegender in moralischer und ethischer Hinsicht, dem Pferd schuldig ist. Nur so kann eine harmonische und ausgefüllte Mensch-Pferd-Beziehung entstehen. Mehr Infos zu Jeannie, klicken Sie hier: www.pferdementor.com
Jeannie Gerber Abschlusszeugnis Pferdepsychologin ATN Abschlusszeugnis in tiergestützter Sozialtherapie mit dem Meidum Pferd ATN Seit 2007 selbstständige Pferdetrainerin Reiterlich geprägt durch die klassische Reitkunst. Hauptaufgaben: Pferdegymnastik und Aufbau, Reitunterricht in den klassischen Ansätzen. Handarbeit, Longiern, Horselongility, Psychologie, Ethologie
RanchSchooling
Hauptaufgaben: Reitunterricht Western, Spezial- reitweisen, Arbeitsreiterei, Rindertraining, Stall-, Futter & Equipmentkunde, Horsemanship Jungpferdeausbildung

„Es war unser Traum, eine Umgebung zu schaffen,

wo sich Mensch und Pferd gleichermassen wohl fühlen“

Patrik Gerber Fachausbildung in Zucht & Haltung Equigarde© am schweizerischen National- gestüt. Ausbildungsleiter in Erwachsenenbildung Reiterlich geprägt durch: Buck Brannaman, Mark Rashid, Martin Black, Jeff Sanders, Rudi Heim (Cutting)

Quarter Horses mit Cowsense

Das Züchten von Quarter Horses für den anspruchsvollen Sport ist unsere Passion. In der Schweiz erfolgreich gestartet, züchten wir auch hier Nachwuchsstars mit bestem Blut aus den USA. Unsere Siegerinnen: Mattilda Dillon, 1. Platz SQHA Futurity 2012 JPG Starlet Pepochay, 1. Platz SQHA Futurity 2014
© RanchSchooling, J. & P. Gerber, Ziegelbach 2 in 95183 Zedtwitz